SPD begrüßt Kinder und Eltern zum Start ins Schuljahr

05.08.2019 00:00:00 | Matthias Welniak

Ortsverein Ginsheim-Gustavsburg verteilt Brotdosen an ABC-Schützen

„Wir wünschen den Kindern und ihren Eltern einen guten Start in das neue Schuljahr und ganz besonders den Erstklässlern, für die ein aufregender neuer Lebensabschnitt beginnt“, freut sich SPD Ortsvereinsvorsitzender Michael Schulz mit den neuen Schulanfängern.

Wie in jedem Jahr verteilt der SPD Ortsverein wieder kostenlosen Brotdosen, Stifte und Straßenmalkreiden am Dienstag, den 13. August 2019, ab 9.30 Uhr vor den beiden Grundschulen in Ginsheim-Gustavsburg.

Es fehlt an Lehrerinnen und Lehrern

„Wir sind froh über engagierte Schulleitungen, Lehrer und Eltern in den Grundschulen in unserer Stadt, die durch ihren häufig ehrenamtlichen Einsatz dafür sorgen, dass die Kinder gute Bedingungen an ihren Schulen vorfinden. Dieses Engagement erwarten wir endlich auch von der Landesregierung“, betont der SPD Vorsitzende.

Die von der CDU geführten Landesregierungen der letzten 20 Jahre hat es versäumt, das hessische Schulsystem zu modernisieren. Es fehlt an echten Ganztagsschulen, es fehlt an einer modernen Ausstattung, vor allem aber fehlt es an Lehrerinnen und Lehrer. „Die Landesregierung hat es schlicht ‚verpennt‘ für ausreichend Nachwuchs in diesem Beruf zu sorgen“, benennt die SPD Landtagsabgeordnete Kerstin Geis die Ursache des Problems.

Der schon jetzt schwer erträgliche Lehrermangel wird sich dadurch in den nächsten Jahren noch verschärfen. Vor allem in den Grundschulen werden die Lehrkräfte knapp.

Echte Ganztagsschulen für mehr Chancengleichheit

Die SPD fordert daher von der schwarzgrünen Landesregierung in Wiesbaden endlich Tempo beim Ausbau der Ganztagsschulen.

„Echte Ganztagsschulen wären ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und erfolgreicher Integration, weil dort auch Kultur, individuelle Förderung und Nachhilfe ohne finanzielle Hürden geboten werden. Außerdem sind viele berufstätige Eltern auf Nachmittagsangebote angewiesen“, so Kerstin Geis.

Stattdessen gibt es in Hessen nur einen Flickenteppich aus Nachmittagsangeboten. Die Fachkräfte dort leisten zwar gute Arbeit. Mangels Unterstützung durch das Land sind die Angebote aber in aller Regel zu kurz, zu teuer und haben oft nicht genug Plätze für alle Kinder.

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